IM DOPPELPASS MIT
TSG_Check_Anriss.jpg
Sie sind hier:
  1. Startseite
  2. Aktuelles
  3. News
  4. Auf Europakurs: Hoffenheim im Gegnercheck

Auf Europakurs: Hoffenheim im Gegnercheck

20.2.2026

Am Samstagnachmittag (15.30 Uhr) empfängt der 1. FC Köln die TSG Hoffenheim. Nach einer Saison im Abstiegskampf hat Christian Ilzer die Kraichgauer nicht nur stabilisiert, sondern gleich zu einem Spitzenteam transformiert. Weshalb die TSG zu den Überraschungsteams dieser Spielzeit zählt, erfahrt Ihr hier im Gegnercheck.

Die Lage in Hoffenheim

Seit der FC zu Beginn der Saison mit 1:0 bei der TSG gewann, entwickelte sich die Ilzer-Elf zu einem Spitzenteam. Zwölf Siege sowie je zwei Remis und Niederlagen stehen seither zu Buche. Einzig der BVB und die Bayern konnten die Kraichgauer in der Zwischenzeit besiegen. Die erfolgreiche Phase katapultierte Hoffenheim bis auf den dritten Platz. Von der zweiten Teilnahme an der UEFA Champions League wird allerdings noch nicht geträumt. „Es ist gefährlich, zu viel auf die Tabelle zu schauen“, warnt Ilzer sein Team.

„Das ,wir’ steht bei uns im Vordergrund und wir haben unsere Abläufe verinnerlicht. Ich spiele teilweise die Bälle blind, weil ich ganz genau weiß, dass dort jemand steht“, erklärt Torjäger Fisnik Asllani. Seit Anfang des Jahres entschied die TSG sechs der sieben Spiele für sich. Nur in München wurden Punkte liegen gelassen, wobei man deutlich besser spielte, als es das 1:5 auf dem Papier aussagte. Auf die erste Niederlage folgte am letzten Spieltag ein souveräner 3:0-Heimsieg gegen Freiburg.

Die bisherige Saison in Zahlen

  • Die Bilanz: 14 Siege – 3 Unentschieden – 5 Niederlagen

  • Tabellenplatz: 3

  • Torverhältnis: 47:28

  • Höchster Sieg: 5:1 gegen Mönchengladbach (17. Spieltag)

  • Höchste Niederlage: 1:5 in München (21. Spieltag)

  • Beste Scorer: Fisnik Asllani & Andrej Kramaric, je 13 Scorerpunkte

TSG_Check_Coufal.jpg

Spieler im Fokus

Wenn man über die besten Neuzugänge der Saison spricht, kommt man um seinen Namen nicht herum: Rechtsverteidiger Vladimir Coufal ist elementar für das Hoffenheimer Spiel. „Ein Weltklasse-Typ und ein absoluter Vorzeigeprofi, da gibt es viele Spieler, die sich eine Scheibe abschneiden können“, beschreibt ihn Teamkollege Grischa Prömel. Coufal ist der laufstärkste und flankenfreudigste Spieler der Liga, zudem bereitete er sieben Treffer vor, so viele wie kein weiterer TSG-Profi.

Auch gegen Freiburg legte er zwei Tore auf, keine Woche später verlängerte er seinen Vertrag. „Als ich ihn kennengelernt habe, war seine erste Frage an mich: Trainer, trauen Sie sich zu, unter den Top 6 zu spielen?“, erzählt Ilzer. Coufal ist ein Gewinner, dreimal sicherte er sich mit Slavia Prag die Meisterschaft, 2023 gewann er mit West Ham zudem die UEFA Conference League. Im vergangenen Sommer wurde der 33-Jährige aus Altersgründen aussortiert und wechselte ablösefrei in den Kraichgau. Ein wahrer Glückgriff für die TSG.

Das Personal

Tim Lemperle, der sich im Interview bei fc.de hinsichtlich eines Einsatzes noch optimistisch zeigte, wird seine Rückkehr nach Köln aufgrund von anhaltenden Sprunggelenksproblemen verpassen. Das gab Christian Ilzer am Freitagvormittag auf der Pressekonferenz bekannt. Dafür kann der Österreicher wieder auf Bernardo und Cole Campbell zurückgreifen. Die Langzeitverletzten Koki Machida (Kreuzbandriss) und Adam Hlozek (Wadenverletzung) fallen weiterhin aus.

So blickt Hoffenheim auf den FC

Ilzer hat sein Team auf eine schwierige Aufgabe vorbereitet und das nicht nur, weil die TSG das Hinspiel verlor. „Köln auswärts ist für jede Mannschaft eine große Herausforderung. Es wird laut, emotional und sehr intensiv werden“, erklärt der Hoffenheimer Trainer und führt aus: „Der FC fährt nicht immer die Ergebnisse ein, die er sich verdient. Die Leistungen sind durch die Bank sehr gut.“

👉 Das sagt FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok vor #KOETSG

Der 48-Jährige erwartet trotz des Erfolgslaufes seiner Mannschaft ein Duell auf Augenhöhe. „Wir haben uns ihre Spiele im Detail angeschaut. In Köln gibt es keine Favoriten, die Duelle sind immer ausgeglichen. Es gilt die Emotionalität mit Klarheit in den Griff zu bekommen. Wir wollen dort nicht hinfahren, um zu bestehen. Wir wollen dort hinfahren, um zu überzeugen.“