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Ausgangslage verbessert: Werder im Gegnercheck

10.4.2026

Am Sonntagnachmittag (15.30 Uhr) kommt es im RheinEnergieSTADION zum Duell der Tabellennachbarn, wenn der SV Werder Bremen zu Gast beim 1. FC Köln ist. fc.de nimmt den kommenden Gegner genauer unter die Lupe.

Die Lage in Bremen

Nach einem 1:1-Remis gegen Borussia Mönchengladbach und zehn Spielen ohne Sieg trennte sich Werder Bremen Ende Januar von Trainer Horst Steffen. Unter Nachfolger Daniel Thioune ging der Negativlauf mit drei Niederlagen am Stück zunächst weiter. Doch seit Ende Februar punktete der SVW fleißig und verbesserte seine Situation im Abstiegskampf. Aus den vergangenen fünf Spielen holte die Thioune-Elf drei Siege und damit neun Punkte. Nur fünf Bundesliga-Teams punkteten in diesem Zeitraum besser. Vor allem die wichtigen direkten Duelle gegen den 1. FC Heidenheim, den 1. FC Union Berlin und den VfL Wolfsburg wurden gewonnen. Die Bremer haben damit eine vernünftige Ausgangslage vor dem Saisonendspurt, sind aus dem Gröbsten mit nur einem Zähler mehr als der FC nicht allerdings noch nicht raus.

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Die bisherige Saison in Zahlen

  • Die Bilanz: 7 Siege – 7 Unentschieden – 14 Niederlagen

  • Tabellenplatz: 14

  • Torverhältnis: 31:49

  • Höchster Sieg: 4:0 gegen Borussia Mönchengladbach (3. Spieltag)

  • Höchste Niederlage: 0:4 bei Bayern München (5. Spieltag) und gegen den VfB Stuttgart (14. Spieltag)

  • Beste Scorer: Jens Stage mit neun Scorerpunkten (7 Tore, 2 Vorlagen)

Spieler im Fokus

Romano Schmid ist beim SV Werder Bremen der Dauerbrenner. In allen 28 Spielen dieser Saison stand der österreichische Nationalspieler in der Startelf und absolvierte die meisten Pflichtspielminuten. Zudem zählt der 1,68 Meter große Offensivspieler zu den besten Scorern der Werderaner. Mit sieben Vorlagen ist der der beste Vorbereiter, allerdings wartet Schmid seit dem dritten Spieltag auf sein drittes Saisontor. „Grundsätzlich ist meine größte Qualität, Mitspieler in Positionen zu sehen, wo sie erfolgreich sind“, beschrieb er seinen Spielstil Anfang Januar selbst.

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Auffällig: Seine Vorlagen sammelt Schmid vor allem in den Duellen gegen Teams auf Augenhöhe in der unteren Tabellenhälfte. Sechs seiner sieben Vorlagen gelangen ihm gegen Heidenheim (3), Hamburg (2), und Union Berlin (1). Für den FC gilt es also, ein wachsames Auge auf den Österreicher zu haben.

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Das Personal

Neben Karl Hein (Daumenverletzung), Julian Malatini (Riss des Syndesmosebandes im Sprunggelenk), Wesley Adeh (Bänderriss), Keke Topp (Kreuzbandriss) und Mitchell Weiser (Kreuzbandriss) fehlt Werder in Köln definitiv auch der gelbgesperrte Cameron Puertas. Hinter der Rückkehr von Jens Stage (muskuläre Probleme) steht noch ein Fragezeichen.

Victor Boniface wird noch keine Option für Werder sein. „Ich würde das für den Augenblick noch ausschließen, weil er einfach noch nicht in der körperlichen Verfassung ist“, sagte Bremens Coach Daniel Thioune. Erneut im Kader stehen wird dagegen Jovan Milosevic, der zuletzt nach Rückenproblemen ein kurzes Comeback gegeben hatte. „Ob es für mehr als 15 Minuten reicht, werden wir sehen", sagte Thioune. Ein Startelfkandidat ist Salim Musah. Das Bremer Eigengewächs hat im vergangenen Spiel gegen Leipzig im dritten Einsatz seinen ersten Bundesliga-Treffer erzielt.

So blickt Werder auf den FC

„Es geht thematisch immer um den nächsten Gegner und da steht jetzt die Partie gegen Köln an“, sagte Werder-Trainer Daniel Thioune. „Nach Bayern München sind sie das Team, das am häufigsten wieder zurückgekommen ist nach Rückstand. Das gilt es zu verhindern, zudem wollen wir auch offensiv wieder mehr zum Zug kommen. Die Spiele danach werden genauso wichtig, darauf werde ich das Team vorbereiten.“