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FC gewinnt Nervenschlacht gegen Bremen
Der 1. FC Köln hat im Heimspiel gegen den SV Werder Bremen drei sehr wichtige Punkte im Abstiegskampf geholt. Die Elf von René Wagner setzte sich mit 3:1 (1:0) durch, machte es nach früher Führung und langer Überzahl allerdings lange spannend. In der Tabelle springt der FC durch die drei Zähler auf Rang 13, überholt Werder und Borussia Mönchengladbach und hat vor dem direkten Duell am Freitag fünf Punkte Vorsprung auf den FC St. Pauli auf dem Relegationsplatz.
Mit drei Neuen in der Startelf - Jahmai Simpson Pusey, Isak Johannesson und Eric Martel ersetzten Rav van den Berg, Denis Huseinbasic und Tom Krauß - startete der FC eher verhalten in die Partie. Doch die erste Offensivaktion sorgte gleich für die frühe Führung. Jakub Kaminski wurde im Strafraum gefoult und Said El Mala verwandelte den fälligen Strafstoß eiskalt flach ins rechte Eck (7.). Der FC lud Werder durch Unachtsamkeiten im Spielaufbau zu ein, zwei Halbchancen ein, richtig gefährlich wurde es aber nicht. Die nächste Schlüsselszene folgte in Minute 24. Dieses Mal gaben die Bremer den Ball leichtfertig her, Ache hatte viel Platz vor sich und wurde von Marco Friedl als letztem Mann zu Fall gebracht. Der Bremer Kapitän sah dafür glatt Rot.
Überzahl verändert das Spiel
In Überzahl übernahm der FC dann in der Folge mehr und mehr die Kontrolle über das Geschehen - und hatte gute Möglichkeiten, um zu erhöhen. Cenk Özkacars Kopfball wurde gerade noch abgewehrt (36.), nach einem Flachschuss von Said El Mala aus 18 Metern parierte Werder-Keeper Mio Backhaus stark. Und in der Nachspielzeit spielte der FC eine Ecke kurz aus, ehe Ragnar Ache eine Johannesson-Hereingabe nur hauchzart verpasste.
Keine zwei Minuten nach Wiederbeginn jubelte der FC erneut. Der Treffer des erst zur Halbzeit eingewechselten Alessio Castro-Montes zählte nach VAR-Eingriff wegen einer hauchdünnen Abseitsstellung aber nicht (47.). Auch Werder setzte früh ein Ausrufezeichen: Nach einer Ecke zog Senne Lynen aus der Distanz ab, der abgefälschte Schuss wäre fast im Winkel gelandet - verhindert durch eine Glanzparade von Marvin Schwäbe (52.). Auf der anderen Seite zog Ache nach einer Ablage direkt mit links ab und setzte seinen strammen Schuss nur knapp über die Latte (63.).
Zwei Tore und eine wilde Schlussphase
Kurz darauf jubelte der FC dann aber zum zweiten Mal. Nach einer Ecke von rechts köpfte Özkacar zunächst an den Pfosten, doch im zweiten Nachsetzen drückte Ragnar Ache den Ball zum 2:0 über die Linie (65.). Nun schien die Partie entschieden, doch Werder machte sie in der Schlussviertelstunde noch einmal spannend. Ache erwischte im Kampf um den Ball Bremens Olivier Deman am Fuß. Nach VAR-Eingriff gab es dieses Mal auf Elfmeter für die Gäste, den Romano Schmid flach links zum Anschlusstreffer verwandelte (75.).
Der FC schüttelte sich kurz und scheiterte durch einen Lattentreffer des eingewechselten Luca Waldschmidt nur knapp am dritten Treffer (78.). Es entwickelte sich eine wilde Schlussphase, in der Bremen noch einmal alles nach vorne warf, der FC viele Konterchancen hatte, diese aber lange ungenutzt ließ. Erst in der sechsten Minute der Nachspielzeit bediente Waldschmidt Isak Johannesson, der den Bremer Keeper überraschte und ihn aus spitzem Winkel überwand. Es war der 3:1-Endstand.
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Die Statistik zum Spiel
Tore: 1:0 Said El Mala (7./Foulelfmeter), 2:0 Ache (65.), 2:1 Schmid (75./Foulelfmeter), 3:1 Johannesson (90.+6)
Rot: Marco Friedl (24./Werder Bremen)
So spielte der FC: Schwäbe - Sebulonsen (86. Krauß), Simpson-Pusey, Özkacar, Lund (46. Castro-Montes) - Johannesson, Martel - Thielmann (67. Maina), Kaminski - Ache (76. Waldschmidt), El Mala (67. Bülter)
