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FC-Wohnzimmer wird ab Saisonstart mit Solarenergie versorgt

1.6.2026

Auf dem Dach des RheinEnergieSTADION entsteht klimafreundliche Energie für Köln: Rund 2.700 Solarmodule erzeugen künftig Strom dort, wo Fußball, Konzerte und Großveranstaltungen tausende Menschen zusammenbringen. Die Kölner Sportstätten GmbH und die RheinEnergie AG haben die Photovoltaik-Anlage, die zwischen März und Mai 2026 im laufenden Stadionbetrieb auf den Tribünendächern montiert wurde, am Montag (1. Juni 2026) gemeinsam mit dem Hauptmieter 1. FC Köln offiziell vorgestellt. Der FC profitiert indirekt von der energetischen Modernisierung des Stadions. Die Nutzung der Photovoltaik-Anlage bei Heimspielen und weiteren Veranstaltungen fügt sich als wichtiger Baustein in die FC-Nachhaltigkeitsstrategie ein.

„Das RheinEnergieSTADION ist mehr als ein Spielort – es ist das Wohnzimmer der FC-Familie, in dem wir kölsche Identität und Nachhaltigkeit leben. Der FC denkt eine nachhaltige Entwicklung immer ganzheitlich und im Zusammenspiel mit allen Anspruchsgruppen“, erklärt FC-Präsident Jörn Stobbe. „Wir sind dankbar, dass starke Partner wie die Kölner Sportstätten und die RheinEnergie mit solchen Leuchtturmprojekten zeigen, wie die Energiewende in Köln konkret vorangebracht werden kann. Wir freuen uns sehr, dass der Energiebedarf bei unseren Heimspielen, je nach Witterung, künftig bis zu einem Drittel aus Solarenergie bedient werden kann – ein wichtiger Schritt, um das Spieltagserlebnis in Müngersdorf noch nachhaltiger zu machen.“

Mit einer Spitzenleistung von 1.200 Kilowatt und einem erwarteten Jahresertrag von rund 1,1 Millionen Kilowattstunden gehört die Anlage zu den größeren Aufdach-PV-Installationen in Köln. Mit der Inbetriebnahme der Anlage im Sommer setzen die beiden Kölner Unternehmen ein sichtbares Zeichen für die Energiewende in der Region. Der Solarstrom wird vorrangig direkt im Stadion verbraucht. Damit reduziert die Anlage den Strombezug aus dem öffentlichen Netz um etwa 22 Prozent und entlastet die Energiebilanz des Stadions über das gesamte Jahr – das spart rund 400 Tonnen CO₂ pro Jahr ein.

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Slidersteuerung
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Stephan Segbers, Vertriebsvorstand der RheinEnergie AG: „Die RheinEnergie gestaltet die Energiewende dort, wo sie sichtbar wird: vor Ort und mit Verantwortung für Köln. Mit der PV-Anlage auf dem Dach des RheinEnergieSTADION zeigen RheinEnergie und Kölner Sportstätten, dass der Weg hin zur klimafreundlichen Energieversorgung funktioniert, wenn starke Partner gemeinsam anpacken. Im sogenannten Contracting tragen wir die Investition, die Kölner Sportstätten bekommen günstigen und sauberen Strom. Das Projekt ist ein Paradebeispiel für solche Modelle, die wir bundesweit über unseren Bereich next energy solutions anbieten.“

Lutz Wingerath, Geschäftsführer der Kölner Sportstätten GmbH: „Wir entwickeln das RheinEnergieSTADION Schritt für Schritt zu einer immer nachhaltigeren Eventlocation. Nach der LED-Umrüstung der Pylonen 2016 und der Ökostromversorgung seit 2018 ist die Photovoltaik-Anlage der nächste konsequente Schritt. Was hier funktioniert, kann auch an weiteren Gebäuden in Köln gelingen – wir gehen voran.“

Die Kölner Sportstätten GmbH als Betreiberin des RheinEnergieSTADION musste für das Projekt nicht selbst investieren, sondern zahlt eine monatliche Pauschale. Dafür profitiert sie von den Ersparnissen beim Energieverbrauch. Die RheinEnergie hat die Anlage geplant, gebaut, finanziert und übernimmt auch die langfristige Überwachung und Wartung. Das Contracting macht die Modernisierung der Energieversorgung des Stadions somit wirtschaftlich attraktiv und entlastet gleichzeitig den städtischen Haushalt.