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Gerhardt: „Darauf freuen wir uns das ganze Jahr“

16.4.2026

Anna Gerhardt ist Spielerin der FC-Frauen, kommt aus der eigenen Akademie und gehört mit über 100 FC-Spielen zur Hall of Fame der FC-Frauen. Aktuell pausiert sie angeschlagen, kann aber das Highlightspiel am 2. Mai im RheinEnergieSTADION gegen den SV Werder Bremen kaum erwarten. FC-Reporter Guido Ostrowski sprach mit ihr für Radio Köln über das bevorstehende Highlight.

Wie geht es dir? Du bist noch leicht verletzt. Wann kannst du wieder auf dem Platz stehen?

Anna Gerhardt: „Ich hoffe so schnell wie möglich. Mal schauen, ob es gegen Hoffenheim schon reicht, sonst spätestens zum Highlightspiel.“

Ihr spielt erst am 27. April wieder, habt also noch ein bisschen Zeit und du dann speziell auch für die Reha.

„Ja, genau, wir haben eine lange Pause, aber für mich ist das ganz gut oder auch für die anderen angeschlagenen Spielerinnen.“

In der Tabelle steht ihr ordentlich da. Platz acht, 28 Punkte, Abstiegsplätze weit weg. Was sind die Ziele, die ihr euch gesetzt habt für den Rest der Saison?

„Natürlich so viele Punkte wie möglich holen. Ich glaube, es sind noch ein paar Siege drin und vielleicht geht es auch noch ein, zwei Plätze nach oben. Wir wollen auf jeden Fall in Hoffenheim auch die drei Punkte holen.“

Und danach folgt ja schon das große Highlightspiel im RheinEnergieSTADION. Es ist die vierte Auflage, du hast das besondere Spiel auch schon mitgemacht. Wird es für dich trotzdem wieder etwas Spezielles werden?

„Ja, auf jeden Fall. Es ist wirklich jedes Mal etwas Besonderes. Wir schauen uns ja immer die Spiele von den Männern an – und dann selbst auf dem Rasen zu stehen, ist großartig und darauf freuen wir uns das ganze Jahr.“

Kannst du uns vielleicht noch mal kurz mitnehmen, wie es ist, wenn man dann eben nicht im Franz-Kremer-Stadion einläuft, sondern hier vor 30.000 Fans?

„Es ist einfach unbeschreiblich, einfach ein unvergesslicher Tag. Wenn man das Spiel dann noch gewinnt, wird es noch unvergesslicher.“

Dein Bruder Yannick spielt bei Wolfsburg und damit bei einem direkten Konkurrenten vom 1. FC Köln. Beim VfL Wolfsburg sieht es im Moment alles andere als rosig aus. Sprecht ihr viel darüber? Wie ist bei ihm die Stimmung? Er hat ja auch noch eine Bindung zu Köln.

„Es ist natürlich keine leichte Situation, gerade auch für ihn. Er spielt aktuell wenig und kann somit auch nicht so viel helfen, wie er möchte. Klar reden wir oft darüber, aber wir versuchen, wenn wir uns treffen, auch mal über andere Dinge zu sprechen und den Fußball ein bisschen auszuklammern.“

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