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Heidenheim im Gegnercheck: Letzte Chance Köln?

8.5.2026

Der 1. FC Heidenheim ist am Sonntag (17.30 Uhr, FC-Liveticker) der Gegner des 1. FC Köln im letzten Heimspiel der Saison. Die Gäste wollen ihre Chance auf den Klassenerhalt am Leben erhalten. Der Gegnercheck.

Die Lage in Heidenheim

Der 1. FC Heidenheim ist in der Schlussphase dieser Bundesliga-Saison auf die Hilfe von anderen Plätzen angewiesen. Das Tabellenschlusslicht hat auf den VfL Wolfsburg und den FC St. Pauli jeweils drei Zähler Rückstand. Sollten die beiden Konkurrenten am Samstag ihre Spiele gewinnen, stünde der FCH bereits als Absteiger fest. Doch Wolfsburg gegen die Bayern und St. Pauli in Leipzig haben schwere Aufgaben vor der Brust. Und so könnte sich Heidenheim mit einem Sieg in Köln einen Showdown am letzten Spieltag erarbeiten, an dem sich Wolfsburg und St. Pauli dann im direkten Duell gegenüber stünden.

Dass der phasenweise schon abgeschriebene FCH noch in dieser Situation ist, ist gar nicht hoch genug zu bewerten. Das Schlusslicht hat nur eines der vergangenen sechs Spiele verloren, am letzten Spieltag beim 3:3 in München den Sieg erst in letzter Minute verpasst. Nun reist man mit großem Siegeswillen in die Domstadt: „Wir stellen unabhängig von den anderen Ergebnissen unser Spiel in den Fokus und wollen ähnlich agieren wie in den letzten Wochen, um einen Sieg zu holen“, sagt Trainer Frank Schmidt.

Die bisherige Saison in Zahlen

  • Die Bilanz: 5 Siege – 8 Unentschieden – 19 Niederlagen

  • Tabellenplatz: 18

  • Torverhältnis: 38:69

  • Höchster Sieg: 3:1 gegen Union Berlin (29. Spieltag) und 2:0 gegen St. Pauli (31. Spieltag)

  • Höchste Niederlage: 0:6 in Leverkusen (10. Spieltag)

  • Beste Scorer: Budu Zivzivadze (6 Tore) und Stefan Schimmer (5 Tore und 1 Vorlage) mit jeweils sechs Scorerpunkten

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Spieler im Fokus

In den vergangenen Wochen kam man beim 1. FC Heidenheim an einem Namen nicht vorbei: Budu Zivzivadze. Der Stürmer hat in den vergangenen vier Spielen immer getroffen, zuletzt beim 3:3 in München sogar doppelt. Damit hat der 32-jährige Georgier fünf seiner sechs Saisontreffer innerhalb von drei Wochen erzielt. „Ich nehme ihn erleichtert war“, sagte FCH-Coach Frank Schmidt über seinen Angreifer. „Gerade für einen Stürmer ist es wichtig zu treffen. Mit jedem Erfolgserlebnis ist er sicherer und selbstbewusster geworden. Er ist nicht nur torgefährlich, er macht auch Bälle fest und gewinnt Offensivzweikämpfe. Er hat jetzt diese Portion Leichtigkeit in seinem Tun.“

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Zivzivadze kam im Januar 2025 mit der Empfehlung von zwölf Toren in 17 Spielen vom Zweitligisten Karlsruher SC nach Heidenheim. In der Rückserie der vergangenen Saison traf er zweimal und stand in dieser Saison lange bei einem Saisontreffer. Nun scheint der Knoten beim Stürmer endgültig auch in der Bundesliga geplatzt zu sein.

Das Personal

Leart Pacarada (Kreuzbandriss) und Sirlord Conteh (Knie) werden fehlen. Bei Jonas Föhrenbach, der sich in München eine Gehirnerschütterung und einen Nasenbeinbruch zugezogen hat, gilt es abzuwarten, ob er mit einer möglichen Maski einsatzbereit ist. Marnon Busch hat im Training einen Schlag abbekommen und ist fraglich.

So blickt Heidenheim auf den FC

„Das wird keine leichte Aufgabe. Aber so wie wir uns in den letzten Wochen präsentiert haben, traue ich uns zu, dass wir in Köln gewinnen können“, blickt FCH-Coach Frank Schmidt auf die Partie voraus. Er sieht beim FC „die absolute Stärke darin, dass sie vorne meistens mit vier Offensivspielern agieren, die im Pressing lauern. Wenn sie den Ball erobern, geht es ganz schnell.“ Gleichzeitig habe der FC eine variable und offensive Spieleröffnung mit hochstehenden Außenverteidigern. „Das beinhaltet die Chance für uns, in der Balleroberung Räume zu haben und schnell umzuschalten. Es kann ein Spiel werden, in dem es ums Pressing und Umschalten geht. Da wollen wir den besseren Tag erwischen.“