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Heimstärke als Trumpf: Freiburg im Gegnercheck

23.1.2026

Der 1. FC Köln reist am Sonntagabend (17.30 Uhr, FC-Liveticker) in den Süden, um dort auf den SC Freiburg zu treffen. Die Breisgauer stehen aktuell auf einem soliden achten Tabellenplatz. fc.de nimmt den kommenden Gegner genauer unter die Lupe.

Die Lage in Freiburg

Wie der FC hat auch der Sport-Club seit dem Re-Start vier Punkte geholt. Auf einen 2:1-Heimsieg gegen den HSV folgte eine 0:2-Niederlage in Leipzig. Am vergangenen Wochenende trennte man sich dann in Augsburg mit 2:2. Unter der Woche blieben die Freiburger dann auch im siebten Spiel in der UEFA Europa League ungeschlagen und sind dem Achtelfinale nach dem 1:0-Erfolg über Maccabi Tel Aviv nun ganz nah.

Auf eines können sich die Breisgauer in dieser Saison besonders verlassen: die Heimstärke. Der SCF ist im Europa-Park-Stadion seit zwölf Partien unbesiegt. Die letzte Niederlage gab es am ersten Spieltag, als man Augsburg mit 1:3 unterlag. Freiburg wird vor allem bei Standards gefährlich und führt die Liga mit 15 Standardtoren an. Erst am vergangenen Sonntag wurde dank zweier Treffer nach Eckbällen der nächste Punkt entführt.

Die bisherige Saison in Zahlen

  • Die Bilanz: 6 Siege – 6 Unentschieden – 6 Niederlagen

  • Tabellenplatz: 8

  • Torverhältnis: 29:31

  • Höchster Sieg: 4:0 gegen Mainz (12. Spieltag)

  • Höchste Niederlage: 2:6 in München (11. Spieltag)

  • Bester Scorer: Vincenzo Grifo, 7 Scorerpunkte (6 Tore, 1 Vorlage)

Spieler im Fokus

Über 82 Minuten bissen sich die Freiburger am Donnerstag an Maccabis Defensive die Zähne aus. In der Schlussphase dann die Erleichterung. Als Kapitän Christian Günter die nächste Flanke schlug, schraubte sich Igor Matanovic in die Luft und nickte den Ball aus rund neun Metern genau in den Knick. „Ein beeindruckendes Tor – der Kopfball war unhaltbar für den Torwart“ sagte Cheftrainer Julian Schuster nach der Partie.

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Matanovic, der im Sommer aus Frankfurt nach Freiburg gewechselt war, scheint nun endgültig beim Sport-Club angekommen zu sein. Während ihm in der Hinrunde einzig ein Doppelpack gegen Stuttgart gelang, netzte er seit dem Re-Start in drei von vier Partien. „Das fühlt sich gerade super an, mehr brauche ich nicht zu sagen“, freute sich der Stürmer nach seinem Tor in der Europa League. Gegen den FC könnte der 22-Jährige zum dritten Mal in Serie in der Startelf stehen. Das gelang ihm in dieser Saison zuvor noch nicht.

Das Personal

Der SCF ist weitestgehend verletzungsfrei aus der Winterpause gekommen. In Philipp Lienhart (Verletzung der Bauchmuskulatur) fällt aktuell nur ein Stammspieler aus. Der Österreicher wurde zuletzt von Max Rosenfelder in der Innenverteidigung ersetzt. Für Kofi Kyereh (Trainingsrückstand) wird die Partie gegen den FC wohl ebenfalls noch zu früh kommen.

So blickt Freiburg auf den FC

Die Freiburger haben das 4:1 aus dem Hinspiel noch nicht vergessen und sind auf Revanche aus. Auf dem Papier kann sich der Sport-Club auch hier auf die Heimstärke verlassen, haben die Badener zuhause doch nur eines aus den letzten 18 Duellen gegen den FC verloren. „Gerade gegen Köln geht es viel um Intensität und Zweikämpfe“, blickt SCF-Verteidiger Rosenfelder auf die Partie voraus. „Wir wollen mit Ball ein gutes Spiel machen und die Punkte in Freiburg behalten.“