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Johannesson: „Hätten wir so unterschrieben“
Die Bundesligasaison befindet sich auf der Zielgeraden. Vier Spieltage vor Schluss geht es im Tabellenkeller weiter eng zu. Der 1. FC Köln ist eines von vier Teams, das aktuell bei 31 Punkten steht. Der Abstand auf die Abstiegszone beträgt aktuell fünf Zähler. Der FC hat den Klassenerhalt in der eigenen Hand, so ordnete auch Isak Johannesson die Situation am Mittwoch in der Mixed Zone ein: „Wir sind in einer guten Position. Diese Ausgangssituation hätten wir so unterschrieben. Die letzten fünf Spiele haben wir nicht verloren. Jetzt gilt es auch in den vier verbleibenden Partien 100 Prozent zu geben.“
Am Samstag steht das Heimspiel gegen Bayer 04 Leverkusen an. Für die Werkself geht es im Rennen um die UEFA Champions League ebenfalls noch um wichtige Punkte. „Es wird kein leichtes Spiel. Sie sind eine gute Mannschaft mit vielen sehr guten Spielern. Sie haben viel den Ball im Mittelfeld. Wenn wir mit voller Energie spielen und uns die Fans von den Rängen nach vorne peitschen, wird es aber auch für Leverkusen nicht leicht“, warf Johannesson einen Blick auf die Partie voraus.
Die Leverkusener haben am vergangenen Wochenende daheim gegen Augsburg verloren und treffen am Mittwochabend im Pokalhalbfinale auf Meister Bayern München. Der FC war in den letzten Partien wiederum nur schwierig zu schlagen. Unter Cheftrainer René Wagner verlor man noch keines der insgesamt drei Spiele. „René weiß genau, was er will. Er spricht viel mit uns und stellt uns taktisch gut ein. Er nimmt auch im Spiel taktische Anpassungen vor. Das lässt uns flexibel sein. Er macht einen sehr guten Job“, lobte Johannesson.
👉 Im Interview sprach Johannesson ausführlicher über den Trainer und die FC-Saison
Der isländische Nationalspieler präsentierte sich zuletzt gut in Form. „Mir war bewusst, dass es in meiner ersten Bundesligasaison gute wie auch schlechte Phasen geben wird. Ich hatte einen super Saisonstart, auch die letzten paar Spiele liefen richtig gut. Ich habe mich zurück in die Startelf gekämpft, daran will ich nun auch in den letzten Spielen anknüpfen“, sagte er. Ein Grund für seine aufsteigende Formkurve ist Teamkollege Eric Martel, mit dem er ein starkes Duo im zentralen Mittelfeld bildet. „Ich verstehe mich mit Eric sehr gut. Mit uns auf dem Feld konnten wir schon viele Punkte einsammeln. Wenn er neben mir spielt, kann ich ein wenig offensiver agieren. Wir ergänzen uns sehr gut.“ Auf ein gutes Spiel der Schaltzentrale hofft der FC dann auch am Samstagnachmittag im Nachbarschaftsduell.
