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Kwasniok über Augsburg: „Stabil und gefestigt“
Der 1. FC Köln gastiert am Freitagabend (20.30 Uhr) beim FC Augsburg. FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok stellte sich am Mittwoch den Fragen der Medien.
Lukas Kwasniok sprach über…
…seine Aussagen nach dem Hoffenheim-Spiel: „Es ist nicht einfach, immer die richtigen Worte zu finden, vor allem nach einem so emotionalen Spiel. Wenn das ganze Spiel über Stille im Stadion herrscht, weiß man, dass etwas vorgefallen ist. Dennoch war die Lage für uns während und nach dem Spiel unübersichtlich. Wir haben den Medien in den vergangenen Tagen entnommen, dass der FC-Fan leider gestorben ist und deshalb ist es das Selbstverständlichste, den Angehörigen das Beileid auszusprechen und ihnen viel Kraft zu wünschen, denn es gibt nichts Schlimmeres im Leben als einen geliebten Menschen zu verlieren. Was ich nur zum Ausdruck bringen wollte: Es war aus unterschiedlichen Gründen, die ich alle nachvollziehen kann, in sechs Spielen in dieser Saison so, dass der Support unserer Fans ganz oder teilweise gefehlt hat. Das emotionale Stadion und diese positive Verrücktheit des Vereins waren Gründe, warum ich hier Trainer werden wollte. Deshalb wollte ich die Wichtigkeit der Fans untermauern und bitte um Entschuldigung, wenn ich jemandem auf den Schlips getreten bin. Auch der Vergleich zu Vincent Kompany war alleine auf die Dauer der Ausführungen bezogen – weil er ein viel besserer Redner ist und über ein Thema gesprochen hat, worüber es keine zwei Meinungen gibt.“
…das Personal: „Sicher ausfallen werden neben den beiden Langzeitverletzten Joel Schmied, Alessio Castro-Montes, Jan Thielmann, Sebastian Sebulonsen und Linton Maina. Fynn Schenten ist krankheitsbedingt etwas kürzer getreten. Said haben wir heute rausgelassen, hier ist ein Einsatz noch offen. Denis Huseinbasic musste das heutige Training mit Hüftproblemen beenden. Die Anzahl an Muskelverletzungen ist eine kuriose Situation, die ich in dieser Form noch nicht erlebt habe. Wir sind deshalb auf der Suche nach den Ursachen. Bis zum Spiel in Gladbach hatten wir keine einzige Muskelverletzung, dann kam Jan und bis zum Winter noch Joel dazu. Seitdem gibt es aber eine extreme Häufung, die nicht von der Hand zu weisen ist. Es ist sicher ein Sammelsorium an Faktoren. Ein nicht zu unterschätzender Aspekt ist die Intensität in der Bundesliga und unsere Spielart, immer voll dagegen zu halten. Dann sind die Jungs komplett am Anschlag.“
…die Optionen auf der rechten Seite: „Wir haben ein, zwei Allzweckwaffen, die wir dahin stellen könnten. Aber du willst auch nicht viel verändern, weil du stabil warst. Deshalb ist es nicht weit hinten in meinen Gedanken, einfach einen der Jungen laufen zu lassen. Die Jungs haben Potenzial, sonst würden sie nicht bei uns trainieren. Ich scheue mich nicht davor, die Jungs einfach reinzuwerfen – auch, weil ich das Gefühl habe, dass die Mannschaft in sich stabil ist. Wir haben volles Vertrauen und Cenny und David machen es gut.“
…den FC Augsburg: „Sie haben unter Manuel Baum noch kein Heimspiel verloren. Das sagt alles aus, er hat die Mannschaft extrem stabilisiert. Der FCA hatte im Sommer vor, eine neue Ära einzuleiten, aktiv Fußball zu spielen. Wie so oft, hilft dir am Ende aber vor allem Stabilität. Sie sind im 5-2-3 gefestigt, haben ein sehr gutes Gebilde und dazu zwei, drei Unterschiedsspieler.“
…Rav van den Berg: „Er hatte nach seiner Verletzung eine Phase, die nicht optimal war. Dann ist es meine Aufgabe, den Spieler zu schützen und ihn dann reinzuwerfen, wenn ich das Gefühl habe, er kann der Mannschaft jetzt mit seiner Stabilität helfen. Gerade weil bei ihm die Erwartungshaltung auch eine andere ist. Deshalb habe ich ein bisschen länger gewartet. Wenn Rav so weitermacht, werden wir ganz viel Freude an ihm haben.“
…Cenk Özkacar: „Die Innenverteidiger-Situation rund um die Winterpause war speziell. Dann bekommen Spieler ihre Chance und wenn sie sie nutzen, bleiben sich oft auch drin. Nun kommen Spieler zurück und wir haben wieder mehr Optionen auf der Position. Cenk steht für Vollgas, hat ein brutales Herz, ist ein offener Mensch und ein Vorbild, was Bereitschaft und Haltung angeht.“
