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Kwasniok vor #HSVKOE: „Glaube ist unerschütterlich“

12.3.2026

Der 1. FC Köln gastiert, unterstützt von 6.000 Auswärtsfans, am Samstagabend beim Hamburger SV. Am Donnerstag äußerte sich FC-Cheftrainer Lukas Kwasniok auf der Pressekonferenz unter anderem zum Personal, zum Gegner und zum Karriereende von Florian Kainz.

Lukas Kwasniok sprach über…

…das Personal: „Sebastian Sebulonsen hat alles mitgemacht. Er wird auf jeden Fall im Kader stehen und es ist grundsätzlich denkbar, dass er von Beginn an spielt. Hier gilt es abzuwägen, ob er schon 90 Minuten spielen könnte. Linton Maina ist auch ein Stück weiter, hat gegen Dortmund die ersten Minuten bekommen und es gut gemacht, das Spiel belebt. Er ist eine Option. Wir haben aber auch ein gutes Spiel gemacht gegen Dortmund, deshalb habe ich nicht vor, auf zu vielen Positionen etwas zu verändern, dafür war die Leistung zu gut.“

…das, was ihn zuversichtlich stimmt: „In erster Linie der Zusammenhalt und die Bereitschaft der Mannschaft, immer ans Leistungsmaximum zu gehen. Wir sind in nahezu allen Spielen voll im Spiel. Im Sport wenden und drehen sich Dinge. Das wird sich nur nicht drehen, wenn du nachlässt – und das tun die Jungs nicht. Wenn ich das Training sehe, dann bleibt dieser Glaube unerschütterlich bei mir und bei den Jungs. Es ist wichtiger, auf die Performance zu schauen als in Hysterie zu verfallen.“

…seinen persönlichen Umgang mit der Situation: „Das Wichtigste ist in schwierigen Situationen im Leben und im Fußball, eine gewisse Distanz zu den Dingen zu bekommen. Eine Nähe zu den Spielern und dem, was du beeinflussen kannst. Eine Distanz zu Dingen, die irrelevant sind. Das ist die Kunst. Ich fokussiere mich auf die Fakten und die Arbeit, die bereitet mir unheimlich viel Spaß.“

…das Karriereende von Florian Kainz: „Die Nachricht kam gestern für mich nicht mehr so überraschend. Wir haben und dazu ausgetauscht und er hat es erst Kess und dann mir mitgeteilt. Für ihn wird sich dadurch nichts verändern, was er in den vergangenen Wochen für die Mannschaft und den Verein getan hat, wird er weiter tun. Er gibt seine Erfahrung weiter, mit einem gewissen Alter kommen auch Souveränität und Ruhe dazu, das strahlt er aus. Und er bringt eine gewisse Leichtigkeit mit. Das hilft ihm, das hilft der Mannschaft. Er wird noch einmal alles geben, um seine Zeit mit dem Klassenerhalt zu beenden, nachdem er hier ganz viele tolle Dinge erlebt hat.“

…die Optionen in der Innenverteidigung nach der Sperre von Simpson-Pusey: „Cenk Özkacar wird spielen.“

…den Hamburger SV: „Sie hatten keinen so leichten Start, aber ich hatte das Gefühl, dass dort immer eine Einheit zugegen war. Auch in einer schwierigen Situation haben sie um die Qualitäten von Merlin, dem Trainerteam und der Mannschaft gewusst. Sie haben viel am Ende der Transferphase gemacht, deshalb haben die Jungs ein bisschen gebraucht. Diese Entwicklung ist nicht überraschend, Vuskovic ist ein Gamechanger. Die Vorzeichen haben sich zum Hinspiel ein Stück weit verändert, wir sind aber sehr wohl in der Lage, dort zu bestehen. Ihre defensive Kompaktheit zu bespielen, macht es schwer, sie haben das Publikum im Rücken. Aber Samstagabendspiel in Hamburg – was willst du mehr? Wir freuen uns darauf.“