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Kwasniok vor #VFBKOE: „Das spüre ich bei der Mannschaft“
Mit 5.100 Fans im Rücken reist der 1. FC Köln am Samstagabend (18.30 Uhr) zum Bundesliga-Topspiel zum VfB Stuttgart. Auf der Pressekonferenz vor der Partie sprach Cheftrainer Lukas Kwasniok am Donnerstag über das Personal, den Umgang mit Karneval und Spiele gegen die Top-Teams.
Lukas Kwasniok über…
…das Personal: „Isak hat gestern individuell trainiert, aber den Lauf auf dem Laufband nicht zu Ende bringen können. Bei ihm müssen wir abwarten, wie er heute reagiert. Neben den Langzeitverletzten ist auch Jahmai noch nicht so weit. Heintzi hat mittrainiert und ist theoretisch eine Kaderoption, hat aber noch nicht so viel gemacht. Said und Ragy konnten am Mittwoch vollumfänglich trainieren.“
…den Ablauf vor dem Spiel: „Es ist keine Flucht, sondern Professionalität. Denn bei aller Show in diesem Business geht es auch um Ergebnisse. Diese waren in der Vergangenheit rund um Karneval nicht ganz so gut. Wenn du hier vor Ort bist, ist die Ablenkungsgefahr sehr groß. Deshalb geht es heute nach Frankfurt, dort liegt der Fokus auf der Einheit morgen. Der Gedankengang dahinter ist, dass wir nicht eine lange Fahrt nach Stuttgart haben und nicht so lange an einem Ort sind. Deshalb haben wir es gesplittet und legen einen Zwischenstopp ein.“
…Verbesserungsmöglichkeiten gegen Top-Teams: „Das Bittere im Fußball oder im Sport allgemein ist: Es kann immer nur einen Sieger geben. Man hat das Gefühl, dass der zweite Platz nicht mehr so viel wert ist. Für uns gilt es, an unserem Maximum zu agieren – dann kommen aber ganz viele Teilelemente dazu, die dich begleiten müssen, damit du als unterlegene Mannschaft etwas ziehen kannst. Ich finde, dass wir uns gesteigert haben und mit den Großen auf Augenhöhe agieren können, das war gegen Leipzig ein weiterer Step. Das ist der einzige Weg, dass du dich immer weiter verbesserst, aber auch akzeptierst, dass nur einer gewinnen kann. Wir können die Leistung beeinflussen, das Ergebnis nicht zwangsläufig. Solange ich das Gefühl habe, wir arbeiten am Leistungsmaximum, werde ich die Mannschaft immer schützen. Dabei treibt uns an, aus einem Leistungsmaximum auch die Ergebnisse zu holen. Das spüre ich auch bei der Mannschaft. Ich habe selten so ein gutes erstes Training bezüglich der Energie gehabt wie in dieser Woche.“
…Rav van den Berg: „Er hatte gestern ein sehr gutes Training. Das ist die Basis, um bei mir zu spielen. Auf seiner Position ist es so, dass es Sebastian Sebulonsen sehr, sehr gute gemacht hat. Mit Cenk haben wir jemanden, der sich stabilisiert hat und einen linken Fuß mitbringt. Wenn wir viel verteidigen müssen, ist die aufopferungsvolle Art von Eric vielleicht etwas mehr gefragt. Aber ich habe bei Rav das Gefühl, dass er es jetzt zeigen will. Die Tür ist immer offen und die Jungs können sich immer reinspielen.“
…die Karnevalssitzung und den Rosenmontagszug: „Über den Rosenmontagszug habe ich mir noch keine Gedanken gemacht, weil der Fokus voll auf Stuttgart liegt. Wenn du die Karnevalssitzung das erste Mal erlebst, ist es eine spezielle und vertraute Atmosphäre. Ob Präsident, U21-Spieler oder Trainer der Profis – alles ist auf Augenhöhe. Ich habe das genossen, aber bin dann auch gegangen, als es ans Eingemachte ging.“
